Kulinarisches aus dem Hüttental

Für Rezeptvorschläge und Anregungen aus dem Bereich Kulinarik, heimatverbundene Rezepte und interkulturelle Vielfalt der Speisen würden wir hier gerne platzieren, damit die Bürgerinnen und Bürger des Hüttentals die Vielfalt am heimischen Herd erleben können. Wir freuen uns über Euer Mitwirken!
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Siegerländer Rezepte

Rezepte von im Hüttental lebenden Bürgern

Foto:

Gegwallde Geschdallde

Kartoffeln mit Zwiebeln und Speck auf Siegerländer Art


Zutaten:

- 500g Kartoffeln
- 100g magerer Speck, gewürfelt
- 2- 3 Zwiebeln
- 500 ml Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
- 25g Mehl (ein gut gehäufter EL)
- Salz, Pfeffer, Essig

Zubereitung:
Karoffeln in der Schale kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Speckwürfel anbraten, Zwiebeln in Scheiben geschnitten dazu geben und hell anbräunen. Mehl zugeben, anschwitzen und mit der Brühe ablöschen, mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken. Kartoffeln hinzufügen und zusammen erhitzen.
Moderne Variante: Mit geriebenem Gouda bestreuen und die Pfanne abdecken, wenn die Kartoffeln zugefügt wurden, er muss vor dem Servieren geschmolzen sein.
Dazu schmeckt heiße Fleischwurst oder gebratene Blutwurst.
(Rezept von J. Teutemann)

Rezept 

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Waffeln


Zutaten:

- 1 kg Mehl
- 10 Eier
- 300 (bis 400) g Zucker
- 500 g Butter oder Margarine
- 2 Päckchen Backpulver
- 4 Päckchen Vanillezucker
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel Zimt
- ca. 800 ml Mineralwasser 


Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel mischen. Eier, Öl und Mineralwasser zugeben und alle Zutaten miteinander verrühren.
Waffeleisen einschalten und aufheizen lassen. Heißes Waffeleisen mit etwas Fett bepinseln. Eine große Schöpfkelle Teig mittig auf das Waffeleisen geben, Deckel schließen und je nach Waffeleisen ca. 3-4 Minuten backen.

(Rezept von S. Hartmann)

Internationale

Gerichte

Internationale Gerichte der im Hüttental vertretenen Kulturen und Nationalitäten

Kartoffelpuffer nach zemaitija art (Litauen)


Zutaten:

 

200 g Hachfleisch (halb und halb)

1 kg Kartoffeln (mehlig kochende)

1 Zwiebel

8 Esslöffel Mehl

1 Ei

2 Esslöffel Sonnenblumenöl

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale in Wasser garkochen. Anschließend schälen und zu einem Püree stampfen. Danach mit 4 Esslöffeln Mehl und einem Ei mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Hackfleisch in kleine Bällchen formen und im Wasser gar kochen. Danach die Fleischbällchen aus dem Wasser herausnehmen und mit einem Stabmixer in einer Schüssel zerkleinern. Die Zwiebel fein würfeln und in Öl anbraten, mit dem Fleisch mischen und würzen.

Das Kartoffelpüree in 12 gleich große Stücke teilen. Mit der Hand einen Ball aus dem Püree formen, mit Hackfleisch füllen und in Form drücken. Die so geformten Stücke in dem restlichen Mehl wälzen und in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun in Öl anbraten.

Traditionell werden die Kartoffelpuffer mit Schmand und Petersilie serviert. 

Kärntner Reindling (Österreich)

 

Zutaten:

 

500 g griffiges Weizenmehl

½ Stück Hefe

174 Liter Milch

150 g Zucker

100 g Margarine

2 Eier

Prise Salz und Zimt

Paniermehl

50 g geschmolzene Butter

100 g Rosinen

 

Zubereitung:

Das Weizenmehl in eine Schüssel geben. Eine kleine Mulde im Weizenmehl bilden und ein halbes Stück Hefe in diese zerbröseln. Dazu eine Prise Zucker über die Hefe streuen und mit 1/4 Liter lauwarmer Milch die Mulde auffüllen. Mit den Fingern vorsichtig in der Mitte einen Vorteig kneten. Diesen anschließend mit dem umliegenden Mehl leicht verdecken und mit einem Tuch abdecken. Die Schüssel an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.

 

Das Tuch wegnehmen und auf den aufgegangenen Vorteig 50 g Butter und Zucker streuen. Dazu 100 g Margarine und zwei Eier rund um den Vorteig verteilen (wichtig: nicht auf den Vorteig in der Mitte). Eine Prise Salz hinzugeben und von der Mitte nach außen den Teig mit den Zutaten verkneten. Löst sich der Teig von der Schüssel, ist der Teig fertig. Falls es nicht der Fall sein sollte, so lange weiterkneten, bis der Teig sich löst.

 

Die Schüssel mit dem Teig wieder an einen warmen Ort stellen und gehen lassen (ca. 45 Minuten). In der Zwischenzeit eine Gugelhupfform mit Margarine einreiben. Die eingeriebene Form mit Paniermehl bestreuen. Den aufgegangenen Teig nochmals kneten, bis er wieder kleiner wird. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig dort fingerdick ausrollen. Mit 50 g Butter übergießen, anschließend 100 g Rosinen, 100 g Zucker und einen Hauch Zimt über den Teig verteilen. Den Teig der Länge nach aufrollen und mit der Öffnung nach innen, kreisförmig in die Form legen. Ca. 15 Minuten gehen lassen. Den Teig bei 160°C 45 Minuten im Ofen backen. Anschließend abkühlen lassen und aus der Form stülpen. 

Manti (gefüllte Teigtaschen nach türkischer Art)

Zutaten

 

Für den Teig:                                    Für die Füllung:

500 g Mehl                                        500 g Hackfleisch (Rind und Lamm gemischt)

1 Glas Wasser                                  1 Zwiebel, fein geraspelt

1 Ei                                                       Petersilie und Dill, fein gehackt

1 Esslöffel Salz                                 Salz, Pfeffer

                                                              ½ Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin)

 

Für die Joghurt- und  Tomatensauce:

500 ml Joghurt, 3,5 % 

2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Salz

2 Esslöffel Tomatenmark 

2 Esslöffel Butter

1 Teelöffel Chiliflocken                                        1 Becher Wasser (Manti-Kochwasser)

 Salz, Pfeffer

 

Zubereitung: 

Ei und Wasser, Mehl, Salz gut miteinander verkneten, ca. 30 Minuten ruhen lassen. Der Teig darf nicht mehr kleben, ansonsten noch Mehl nach Gefühl zufügen. Hackfleisch mit der Zwiebel, Salz, Pfeffer, Petersilie, Dill, Kümmel gut vermengen.

Den Teig in kleine Stücke aufteilen und diese jeweils sehr dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche, ca. 2-3 mm dick ausrollen. Mit einem Messer kleine Quadrate, in ca. 2 x 2 cm große Quadrate schneiden. Diese mit einem Mini-Klecks der Füllung mittig belegen und zu kleinen Päckchen formen. Am besten legt man eine Ecke so auf die gegenüberliegende, dass ein Dreieck entsteht, dann die Ränder mit den Fingern gut zusammenpressen. Dabei beachten, dass es dicht ist, sonst gehen sie beim Kochen auf.

Den Joghurt mit den Knoblauchzehen und dem Salz gut durchrühren.

Für die scharfe Tomaten-Paprika-Sauce Ol und Butter erhitzen, dann Tomatenmark und Chiliflocken einrühren. Ein wenig köcheln lassen und dann ein wenig das Manti-Kochwasser einrühren. Sauce nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wasser erhitzen, Salz hinzugeben. Die fertigen Manti in kochendes Salzwasser geben und auf kleiner Flamme so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, max. 10 Minuten garen lassen. Manti mit Schaumlöffel herausholen und abtropfen lassen. Die Manti in tiefen Tellern mit dem Joghurt übergießen. Dann mit einem Esslöffel Tomaten-Sauce garnieren. 

 Rezept 

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